Elsie Poynton ist gelernte Krankenschwester und Mutter von 4 Kindern. Sie selbst hat eines ihrer Kinder in der Geistigen Welt und weiß, durch welche Höhen und Tiefen Betroffene gehen. Sie kam als eines der ersten Medien zum Spiritual Help Service und ist seitdem mit SHS eng verbunden. Durch ihre liebevolle Art und ihre präzisen Aussagen begeistert sie viele Menschen, die Trost und Hilfe suchen.
Ihre medialen Fähigkeiten kamen schon als Kind zur Geltung - denn als sie als 9jährige an der Beerdigung ihrer geliebten Großmutter teilnahm, sah sie "Grandma" neben dem Grab stehen.....seitdem ist sie sich bewusst, dass es ein Leben nach dem Tode gibt. Sie ist ein sogenanntes "geborenes Medium".
Die Presse über Elsie Poynton:
Aus den "Luzerner Gemeinden" vom 11.06.1994:
Das Sonntagsinterview mit Elsie Poynton, die sich mit dem Jenseits in Verbindung setzen kann
von Edi Estermann
An diesem Wochenende wird im Schweizer Paraplegiker-Zentrum in Nottwiel ein 'Intensivseminar zur Förderung der eigenen Medialität' durchgeführt. Als Medium referiert die aus England stammende und vor allem in Amerika und Deutschland bekannte Elsie Poynton.
Frau Poynton, was ist ein Medium?
Poynton: Ein Medium ist ein Mensch, der die Fähigkeit besitzt, sich mit der spirituellen Welt in Verbindung zu setzen. Also jene Welt, in die wir alle einmal gehen. Eim Medium kann mit Verstorbenen in Kontakt treten und von Ihnen Botschaften entgegenehmen.
Sind Sie - entschuldigen Sie den Ausdruck - eine moderne Hexe?
Poynton:(lacht laut): O nein! Ich bin heute nicht mit dem Besen eingeflogen. Aber im Ernst: Um mit der geistigen Welt in Kontakt zu treten brauche ich kein großes Prozedere zu vollführen. Es gibt weder Kerzenlicht in schummrigen Räumen noch irgendwelche sich bewegende Tische.
Wie muß man sich dann eine Kontaktaufnehme mit dem jenseits vorstellen?
Poynton: Jemand kommt zu mir, ich konzentriere mich kurze Zeit, spreche ein Gebet, bitte um Hilfe aus der geistigen Welt und teile mit, wer sich bei mir befindet. Die Verstorbenen melden sich und über meine Person wird dann ein Gespräch möglich.
Können Sie Kontakt aufnehmen, mit wem Sie wollen - mit Elvis Presley oder Marilyn Monroe?
Poynton:(lacht herzhaft): Nein, ich kann nur Kontakte zu Verstorbenen herstellen, die mit meinen Kunden in irgendeiner Beziehung stehen. Ich kann auch nicht wählen - die Personen aus der geistigen Welt melden sich willkürlich. Die Verstorbenen suchen aber den Kontakt zu uns Lebenden.
Kam es auch schon vor, das Sie keinen Kontakt zustande brachten?
Poynton: Ja, einmal vor etwa zwei Jahren. Ein Kunde kam zu mir, und da war einfach nichts - niemand aus dem Jenseits meldete sich. Der Kunde war sehr enttäuscht, kam aber einige Zeit später nochmals zu mir. Nun klappte es problemlos. Man kann die geistige Welt halt nicht zur Kontaktaufnahme zwingen.
Wann und wie entdeckten Sie diese speziellen Fähigkeiten?
Poynton: Als ich neun Jahre alt war, starb meine Großmutter. Bei der Beerdigung verstand ich gar nicht, weshalb alle so traurig waren, denn ich sah Großmutter am Grabrand stehen. So wurden mir meine Fähigkeiten erstmals richtig bewußt.
Können Sie auch die Zukunft voraussagen?
Poynton: Ich bin zwar hellsichtig, aber keine Wahrsagerin. Mitteilungen, welche die Zukunft betreffen, erhalte ich ausschließlich von den mit mir in Kontakt tretenden Personen aus der geistigen Welt.
Ihre Kontakte zu Jenseits, sind die durchaus positiv?
Poynton: Eigentlich schon. Es kommt sehr selten vor, das aus der geistigen Welt negative Mitteilung übermittelt werden - und solche behalte ich dann meistens für mich.
Ist das nicht sehr belastend?
Poynton: Nein, denn ich glaube an das Schicksal. Es gibt einen vorbestimmten Weg den wir alle gehen müssen. Zudem reicht es, wenn man von den schlechten Nachrichten erfährt, wenn sie da sind.
Können Sie auch Kontakt mit der 'dunklen, anderen Seite' aufnehmen?
Poynton: Ich glaube, das es im Himmel mehrere Dimensionen, Bewußtseinsebenen gibt. Jesus selbst hat ja gesagt: 'In meines Vaters Haus gibt es viele Wohnungen.' An eine Hölle glaube ich nicht. Die Hölle ist ein Bild der Kirche.
Aber Sie glauben an Gott?
Poynton: O ja! Ich glaube, das wir ein Teil Gottes sind. Unsere Seele ist perfekt, nur unser Körper ist es nicht. Aber wir sind auf der Erde, um zu lernen und uns als Seele weiterzubilden.
Nun sind Sie für ein Wochenende in der Schweiz, was möchten Sie erreichen?
Poynton: Ich werde hier über das sprechen, was ich weiß. Und dann hoffe ich, das es nach unserem Seminar einige Leute mehr gibt, die finden, der Tod ist gar nicht so schlimm, ich lebe ja weiter in einer anderen Welt. Denn, wenn man dies weiß, dann genießt man das Leben viel mehr.